Das Seminarhaus

Das erste Mal in meinem Leben bin ich auf die Knie gegangen, als ich vor einer Woche aus Italien zurückkam und während meiner Abwesenheit diese „Trockentrenntoilette“ (zukünftig abgekürzt mit „Seminarhaus“) gezeigt bekam.

Da sich mein Bauvorhaben dieses Jahr nicht mehr umsetzen lassen wird, wollte ich eigentlich ein Kompostklo bauen. Das hat sich nun erübrigt. Dass so ein Schloss mit unerschütterlich schöner Aussicht draus wird, hatte ich nicht zu träumen gewagt.

Ich freue mich sehr, dass Uwe Bob sich von meinen Kompostkloamibitionen überzeugen lassen hat und dass wir einen so fantastischen Wwoofer aus Neuseeland hier hatten, der sich mächtig ins zeug gelegt hat und die Wände des Seminarhauses sogar mit Lehm verputzt hat.

Bei meiner letzten Wwoofing-Station habe ich zum ersten Mal Bekanntschaft mit einer Trockentrenntoilette gemacht (man erinnert sich vielleicht an der Kloworkshop). Und nicht nur Bekanntschaft, sondern sehr gute Erfahrungen! Der Unterschied zwischen einem Kompostklo und einer Trockentrenntoilette ist, dass bei zweiterer Festes und Flüssiges getrennt wird. Vorne läufts in einen Trichter und von dort in einen Kanister, hinten gehts in eine Tuppe. Beides kann als Dünger benutzt werden – Flüssiges mit Wasser verdünnt, Festes wird erst kompostiert und dann freuen sich vorerst Bäume und Blumen drüber.

Ich freue mich bei jedem einzelnen Seminar darüber, kein Trinkwasser durch die Rohre zu spülen. Das ist ganz ganz toll.

 

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